Statuten

STATUTEN

 

des

 

Aquariumclubs Ried im Innkreis

 

 § I.      Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

 

1.    Der Verein führt den Namen "Aquariumclub Ried im Innkreis".

2.    Der Sitz des Vereines ist Ried im Innkreis und erstreckt sich auf den gesamten europäischen

       Bereich.

3.    Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

 

§ II.      Zweck und Aufgaben des Vereines

 

Der Verein, dessen Tätigkeit gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die Förderung des Tier- und Naturschutzgedankens und die Verbreitung der Aquarien- und Terrarienkunde, sowie die Förderung der Liebhaberei durch Beschaffung, Einrichtung, Pflege und Zucht von Aquarien- und Terrarientieren und Pflanzen. Er will durch seine Bestrebungen Liebe zur Natur und Vertiefung der Kenntnisse auf dem Gebiet der Vivaristik erwecken.

 

§ III.     Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

 

1.  Als ideelle Mittel zur Erreichung dieser Aufgabe dienen:

a)      Regelmäßige Vereinsabende (Mitgliederversammlung)

b)      Vorträge

c)      Kauf, Tausch, Versteigerung und Vorzeigen von Aquarien- und Terrarientieren, Pflanzen und Geräten

d)      Haltung einer fachwissenshaftlichen Bücherei

e)      Haltung von Aquarien- und Terrarientieren, Pflanzen und Geräten

f)       Herausgabe von Publikationen

g)      Veranstaltungen von Ausstellungen und Exkursionen

h)      Veranstaltungen zur Werbung von Mitgliedern und zur Pflege der Geselligkeit

i)       Der Verein will den Vereinszweck frei von politischen und weltanschaulichen Einflüssen erfüllen

 

2.  Als materielle Mittel zur Erreichung dieser Aufgabe dienen:

a)      Aufnahmegebühren

b)      Mitgliedsbeiträge

c)      Erträge aus Veranstaltungen

d)      Sammlungen

e)      Verkauf von Abzeichen

f)       Beiträge von Sponsoren

g)      Flohmärkte

h)      Spenden

i)        Vermächtnisse

 

§ IV.     Arten der Mitgliedschaft

 

1.  Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, Anschlussmitgliedern und Ehrenmitgliedern.

Zu Ehrenmitgliedern können verdiente Persönlichkeiten durch Beschluss der Generalversammlung ernannt werden.

2.   Ordentliche Mitglieder erhalten die monatlich erscheinende Verbandszeitschrift „Aquarien -
Terrarien - Information", kurz „ATInfo" genannt, kostenlos zugesandt, Anschlußmitglieder (meist Angehörige im gleichen Haushalt) erhalten aus Kostengründen keine „ATInfo".

3.   Ordentliche Mitglieder und Anschlussmitglieder zahlen den vollen Vereinsbeitrag pro Kalenderjahr.

4.   Jugendliche Mitglieder sind solche, die das 17. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zahlen  einen vergünstigten Vereinsbeitrag pro Kalenderjahr.

5.   Für Ehrenmitglieder ist die Leistung eines Mitgliedsbeitrages eine freiwillige.

 

§ V.      Erwerb der Mitgliedschaft

 

1.   Mitglied kann jede unbescholtene physische Person, sowie juristische Personen und rechtsfähige  Personengesellschaften (OHG, KG, EEG) werden.

2.   Das Aufnahmeansuchen von Mitgliedern hat mittels einer Beitrittserklärung zu erfolgen. Das Ansuchen wird am nächsten Vereinsabend den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht und wenn kein Einspruch erfolgt, durch die Vereinsleitung bewilligt.

3.   Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Hiervon ist der Aufnahmebewerber innerhalb einer Woche schriftlich zu verständigen.

4.  Der Aufnahmebewerber tritt erst nach Einlangen des Vereinsbeitrages in die Rechte eines

     Mitgliedes ein. Die ihm dann zu übergebende Mitgliedskarte dient als Ausweis bei allen

     Vereinsangelegenheiten.

 

§ VI.     Beendigung der Mitgliedschaft

      

1.    Die Mitgliedschaft erlöscht durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen Personen-gesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit.

2.    Durch freiwilligen Austritt. Die Abmeldung hat mittels eingeschriebenen Brief an die Vereins-leitung zu erfolgen und kann jederzeit, jedoch erst nach Rückstellung der entliehenen Bücher oder Gegenstände und der Erfüllung aller Verpflichtungen (offene Vereinsbeiträge) gegenüber dem Verein vorgenommen werden.

3.    Den Ausschluss durch Vorstandsbeschluss, wenn ein Mitglied trotz wiederholter Zahlungs-aufforderungen seine Zahlungsverpflichtungen gemäß § IV nicht erfüllt.

4.    Den Ausschluss durch Vorstandsbeschluss, wenn sich ein Mitglied einer unehrenhaften Handlung schuldig macht, das Ansehen des Vereines schädigt, den Satzungen vorsätzlich

     zuwiderhandelt oder das Vereinsleben stört.

5.    Jedes Mitglied kann den Ausschluss eines anderen Mitgliedes unter Angabe der Gründe bei der Vereinsleitung beantragen, wenn sich dieses Mitglied gemäß § VI Abs.4 schuldig gemacht hat.

6.    Beschließt die Vereinsleitung die Ausschließung, so steht dem Betroffenem die Berufung und das Recht zu, die Prüfung durch ein Schiedsgericht (§ XV.) zu verlangen.

7.    Das ausgeschlossene Mitglied hat alle entliehenen Gegenstände des Vereines sofort zurück-zustellen, ansonsten ist der Verein berechtigt, diese gegen Ersatz der auflaufenden Kosten abholen zu lassen.

8.    Die Ausschließung ist dem Betroffenen mitzuteilen.

9.    Mitglieder, gegen die ein Ausschließungsverfahren anhängig ist, sind hiervon mit dem Ersuchen zu benachrichtigen, bis zur Erledigung des Falles an Versammlungen und sonstigen Ver-anstaltungen des Vereines nicht teilzunehmen.

 

§ VII.    Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1.  Jedem neu aufgenommenen Mitglied muss auf Wunsch ein Exemplar der Statuten ausgefolgt werden. Nach erfolgter Zahlung der Gebühren gelten die Satzungen als anerkannt.

2.  Alle Mitglieder haben das Recht sich an den Veranstaltungen des Vereines zu beteiligen und

    alle Einrichtungen und Vorteile des Vereines zu beanspruchen.

3.  Die Mitglieder sind verpflichtet alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Schaden erleiden könnte.

4.  Das Stimmrecht in der Generalversammlung steht allen Mitgliedern zu.

5.  Die Höhe der Aufnahmegebühr und die Mitgliedsbeiträge für ordentliche Mitglieder, Anschlussmitglieder und jugendliche Mitglieder werden in der Generalversammlung beschlossen.

6.  Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

 

§ VIII.   Vereinsorgane

 

Die Organe des Vereins sind: Der Vereinsvorstand (§ IX), die Rechnungsprüfer (§ X), die Generalversammlung (§§ XII und XIII) das Schiedsgericht (§ XV) und die Mitgliederversammlung (Vereinsabend).

 

§ IX.    Vereinsleitung

 

1.  Sie besteht aus dem Vereinsvorstand und mindestens 2 Rechnungsprüfern.

Dem Vereinsvorstand gehören an:

a)        Der Obmann und sein(e) Stellvertreter

b)        Der Schriftführer und sein(e) Stellvertreter

c)        Der Kassier und sein(e) Stellvertreter

d)        Weitere Vorstandsmitglieder können folgende Tätigkeiten ausüben:
    Inventarverwalter, Büchereiverwalter, Beiräte

2.  Die Funktionsperiode des Vereinsvorstandes beträgt 3 Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich.

3.  Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereines, vertritt den Verein nach innen und außen und gerichtlich, leitet die Mitgliederversammlung, führt den Vorsitz in der Generalversammlung und fertigt gemeinsam mit dem Schriftführer die Verhandlungsschriften und Briefschaften.

4.  Der Schriftführer besorgt die Führung der Verhandlungsschriften, der Briefschaften, sowie der sonstigen schriftlichen Arbeiten.

5.  Der Kassier verwaltet das Vereinsvermögen und führt die Mitgliederverzeichnisse. Ausgaben

     über hundert Euro bedürfen der Gegenzeichnung des Obmannes und der Genehmigung des

     Vereinsvorstandes.

6.  Bei wichtigen Gründen kann einem Vorstandsmitglied das ihm übertragene Amt durch einen mit Stimmenmehrheit gefassten Beschluss der Vorstandsversammlung abgenommen werden. Die Wiederbesetzung kann im Wege der Selbstergänzung durch Kooptierung in den Vereins-vorstand oder durch eine Neuwahl erfolgen.

7.  Fällt der Vorstand auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen.

8.  Der Vereinsvorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, die nicht ausdrücklich

     satzungsmäßig der Mitglieder- oder Generalversammlung vorbehalten sind. Dem Vereins- 

     vorstand obliegt auch die Durchführung aller Beschlüsse der Generalversammlung.

9.  Der Vereinsvorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

     10. Der Vereinsvorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmen 

    gleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

 

§ X.     Rechnungsprüfer

 

1.  Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Vereinsvorstand angehören.

2.  Den beiden Rechnungsprüfern obliegen die laufende jährliche Geschäftskontrolle, sowie die Prüfung der Finanzgebarung des Vereines im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel.

 

§ XI.    Mitgliederversammlung 

1.   Die Mitgliederversammlung (Vereinsabend) findet monatlich einmal statt, ausgenommen Juli und August (Sommerpause). Ausnahmen bestimmt die Vereinsleitung.

2.   Die Mitgliederversammlung dient dem Vereinszweck und erledigt die dieser satzungsmäßig

      zustehenden Angelegenheiten.

3.   Einmal jährlich müssen im Rahmen einer Mitgliederversammlung die Mitglieder über die

      Tätigkeit und die finanzielle Gebarung des Vereines informiert werden.

 

§ XII.   Generalversammlung

1.  Mindestens alle 3 Jahre hat der Vereinsvorstand eine ordentliche Generalversammlung im

     Sinne des Vereinsgesetzes 2002 einzuberufen.

2.  Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vereinsvorstandes, oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder, oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt.

3.  Sowohl zu den ordentlichen, wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind die Mitglieder mindestens 10 Tage vor Abhaltung schriftlich, oder durch eine Anzeige in der Zeitschrift „ATInfo" einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vereinsvorstand.

4.  Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt und somit stimm-berechtigt. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

5.  Anträge zur Generalversammlung sind mindestens 14 Tage vor dem Termin der General

     versammlung beim Vereinsvorstand schriftlich, mittels Telefax, oder per E-Mail einzureichen.

6.  Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig.

 

§ XIII.  Aufgaben der Generalversammlung

 

1.    Wahl eines Wahlkomitees für die Neuwahlen.

2.    Rechenschaftsberichte des Obmannes und des Schriftführers seit der letzten General-versammlung.

3.    Kassabericht des Kassiers mit Rechnungsabschluss unter Einbindung der Rechnungsprüfer.

4.    Entlastung des Kassiers und damit des gesamten Vorstandes.

5.    Wahl eines neuen Vorstandes und der Rechnungsprüfer.

6.    Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge.

7.    Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.

8.    Beschlussfassung über Änderung der Satzungen und die freiwillige Auflösung des Vereines.

9.    Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

 

§ XIV.  Abstimmungen

 

1.  Bei allen Abstimmungen entscheidet, soweit dies nicht durch die Satzungen anders festgesetzt ist, die einfache Stimmenmehrheit.

2.  Die Abstimmungen können durch Stimmzettel, oder durch ein Zeichen mit der Hand erfolgen.

3.  Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Obmannes.

4.  Das Stimmrecht muss in der Generalversammlung persönlich ausgeübt werden. Die Ausübung durch Vollmacht ist unzulässig.

 

§ XV.   Schiedsgericht

 

1.  Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht einzuberufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002.

2.  Das Schiedsgericht setzt sich aus drei unabhängigen Vereinsmitgliedern zusammen und wird aus der Mitgliedsversammlung durch Stimmzettel gewählt.

3.  Die Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen keinem Organ des Vereinsvorstandes angehören und Personen dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.

4.  Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig, somit steht keine Berufung mehr offen.

 

§ XVI.  Auflösung des Vereines

1.  Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

2.  Die Auflösung des Vereines in einer Generalversammlung erfolgt automatisch, wenn die zur Führung des Vereines notwendigen Vorstandsorgane nicht zustande kommen.

3.  Die Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen ist. Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt, sonst Zwecken der Sozialhilfe.

  Ried im Innkreis, 09.06.2006

Proponenten: 

  

Dipl.-Ing. Klaus Berg

 

Franz Ebetshuber

 

Günter Fischer

 

Klaus Kitzmantel

 

Dipl.-Ing. Alexander Auer